Zutrittskontrollen

Zutrittskontrollen

Steigende Wirtschaftskriminalität, Spionage, Vandalismus und Sabotage, Terrorismus, Einbruch, Diebstahl sind meist die Gründe für den Start eines Projektes zur Einführung einer elektronischen Zutrittskontrolle (ZK). Diese soll das unbefugte Betreten von Gebäuden, Räumen und Arealen verhindern und darin befindliche Werte vor Diebstahl oder Zerstörung schützen. 

Zutrittskontrolle ist keine Erfindung des Computerzeitalters. Wächter zum Schutz von Personen und Eigentum dienten dem gleichen Zweck. Erkennungsmerkmale waren und sind z.B. das persönliche Erscheinungsbild, Dienstsiegel, Parolen, Begleitschreiben oder Kennworte. Heute erfolgt die Identifizierung von Personen mi Passwörtern und Identträgern, wie Ausweisen oder biometrischen Erkennungsmerkmalen. 

Intelligente Diebe tarnen sich z.B. als Besucher oder Mitarbeiter des Unternehmens, um sich einfach und mit wenig Risiko in schützenswerte Bereiche einzuschleusen. 

Die ZK nutzt technische Systeme mit baulichen (Perimeterschutz) und organisatorischen Maßnahmen zur Regelung des Personen und Fahrzeugflusses zum und im Sicherheitsbereich. 

Zutrittskontrollen

 

Vorteile und Varianten der Zutrittskontrolle: 

 

ZK soll die Bewegungsfreiheit von Berechtigten so wenig wie möglich einschränken, Unberechtigte aber ausschließen. Kontrolle ist also gar nicht das Ziel sondern die Zutrittsregelung: 

wer (definierter Personenkreis), wie (Art und Weise der Berechtigung), wann (zeitlich differenziert) und wo (Bereiche/Räume, etc.) berechtigten Zutritt erhält. Vermutlich entstand der Begriff durch einen Fehler in der Übersetzung der Ursprungsbezeichnung ,

"Access control".